| 2010 |
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Das
Bundesverfassungsgericht
hat die Nichtigkeit der bislang
bestehenden Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung von
Telekommunikationsverkehrsdaten festgestellt (
Az.: 1 BvR 256/08 u.a.). Der Gesetzgeber muss ein
neues Gesetz verabschieden und die vorhandenen Daten löschen lassen.
Die Karlsruher Richter erklären die Vorratsdatenspeicherung allerdings
für zulässig, wenn eine Reihe enger Vorgaben zur Verwendung der Daten,
zu ihrer Sicherheit bei der Speicherung sowie zur Transparenz bei ihrer
Verwendung erfüllt werden.
Der bayerische Ministerrat beschließt
Eckpunkte
zum
Arbeitnehmerdatenschutz. Innenminister Herrmann dazu: "Leitplanken
des
Gesetzgebers notwendig, um unzulässige Datenerhebung in
Arbeitsverhältnisse zu verhindern"
Alle Informationen zum Elektronischen
Entgeldnachweis (ELENA) finden Sie
hier.
Die Arbeitgeber sind seit 1. Januar 2010 gesetzlich verpflichtet,
monatlich die in Ihrer Entgeltabrechnung enthaltenen Daten im Rahmen
des Verfahrens ELENA an die Zentrale Speicherstelle zu übermitteln.
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"Forschen
statt
Ausforschen" und "Science needs Privacy" sind die
Leitsätze der Datenschutzposter der deutschen |
| 2009 |
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Das
Bundesministerium
für Arbeit und Soziales hat am 4.9.2009 die
Eckpunkte und den
Entwurf
eines Gesetzes zum Datenschutz im
Beschäftigungsverhältnis vorgestellt. Inhalt u.a.: private
Telekommunikationsnutzung ist per default erlaubt (§ 14 Abs. 1); ein
neuer Beauftragter für den Beschäftigtendatenschutz (§28); das Verbot
der Recherche von Bewerberdaten ohne Einwilligung (§ 6 Abs. 4).
Am 3.7.09 hat der Bundestag die
letzte BDSG-Novelle für diese
Legislatur beschlossen. Der Bundesrat stimmte am 10.7. zu. In einer Synopse (Stand: 19.8.) werden die
drei Novellen dem aktuellen
BDSG gegenübergestellt. Am 19.8. erchien die letzte der drei Novellen
im
Bundesgesetzblatt
Mit Kabinettsbeschlüsse vom
14.1.09 wurde die Novellierung des
BSI-Gesetzes auf den Weg gebracht. Brauchbare Definitionen von
Schadprogrammen und Sicherheitslücken sowie endlich eine Ermächtigung
zur Auswertung von Nutzungsdaten für Zwecke der Sicherheit
der technischen Einrichtungen bei Telemediendiensten sind Neuerungen.
| 2008 |
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Die Kabinettsbeschlüsse vom
30.7.08 und
10.12.08 zur Novellierung des BDSG
sowie eine Synopse
zum einfachen Vergleich der Änderungen.
Das
Bundesjustizministerium
hat "
Allgemeine Hinweise zur
Anbieterkennzeichnungspflicht
im Internet" (sog. „Impressumspflicht“)
herausgegeben.
Europäische
Agentur für
Netz- und Informationssicherheit hat einen
Leitfaden
für den sicheren Umgang mit USB-Sticks vorgestellt.Die Berliner Erklärung zu den
"
Herausforderungen für den Datenschutz zu
Beginn des 21. Jahrhunderts" von den Datenschutzbeauftragten
des Bundes und der Länder veröffentlicht.
"Das
allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG)
umfasst das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und
Integrität informationstechnischer Systeme."
Leitsatz zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, (
1 BvR 370/07)
vom
27.2.2008
Das
Bundesministerium des Innern
hat einen Leitfaden „
Schutz Kritischer
Infrastrukturen – Risiko- und Krisenmanagement“ für
Unternehmen und
Behörden vorgestellt
| 2007 |
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Die Bundesregierung hat einen Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes sowie den Entwurf eines Bundesdatenschutzauditgesetzes vorgstellt.
Um Rechtssicherheit zu schaffen,
hat das Magazin
TecChannel
bei der Staatsanwaltschaft Bonn
Strafanzeige
wegen des Verdachts auf Verstoss gegen § 202c StGB gegen das
BSI
gestellt.
Das
41.
Strafrechtsänderungsgesetzes zur Bekämpfung der Computerkriminalität
ist am 10.8.2007 im
Bundesgesetzblatt
veröffentlicht worden und tritt am 11.8.2007 in Kraft.
Die Britische Bürgerrechtsorganisation
Privacy
Intenational hat einen vorläufigen Bericht zum
Privacy
Ranking verscheidener großer Internetdienstleister
vorgestellt.
| 2006 |
|---|
Das Bundeskabinett hat am 20.9.2006 den
Regierungsentwurf eines
Strafrechtsänderungsgesetzes
zur Bekämpfung der Computerkriminalität beschlossen.
Das
Gesetz
zum Abbau bürokratischer Hemmnisse
ist am 26.8.2006 in Kraft getreten. Die Pflicht zur Bestellung von
Datenschutzbeauftragten
wird damit auf Unternehmen reduziert, die mindestens 10
Personen (bisher 5 Arbeitnehmer) mit der Verarbeitung
personenbezogener Daten beschäftigen.
Zugleich
wird auch Berufsgeheimnisträgern wie z.B. Ärzten,
Rechtsanwälten und
Steuerberatern gestattet, gegebenenfalls externe Datenschutzbeauftragte
zu bestellen.
Das Bundeskabinett hat am 13. Juli
das neue
TeleMediengesetz
beschlossen. Das Gesetz macht mit der Trennung von Mediendiensten und
Telediensten Schluss.
Das
BSI
stellt zum Linux-Tag die Version 4
des Behördendesktop
ERPOSS
vor.
Das Bundeskabinett hat am 25.4.
einen
Entwurf
eines Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse
beschlossen. Die Pflicht zur Bestellung von Datenschutzbeauftragten
wird auf Unternehmen reduziert, die mindestens 10 (bisher 5) mit
Personendatenverarbeitung betraute Mitarbeiter beschäftigen.
Zugleich
wird auch Berufsgeheimnisträgern wie z.B. Ärzten,
Rechtsanwälten und
Steuerberatern gestattet, gegebenenfalls externe Datenschutzbeauftragte
zu bestellen.
Die umstrittene
Richtlinie
2006/24/EG zur Vorratsdatenspeicherung ist am 13.
April im Amtsblatt der EU
erschienen und tritt damit am 3. Mai in Kraft. Deutschland will die
Umsetzung bis zum 15. März 2009 aufschieben.
GPG4win
ist in der Version 1.0.0 erschienen.
Der Bundestag hat sich mit
Mehrheit für eine Vorratsdatenspeicherung von sechs Monaten
ausgesprochen
(Antrag).
Das Projekt
gpg4win
wird mit der Version 0.7 langsam
benutzbar. Damit gibt es wieder ein aktuelles unter Windows einfach zu
installierendes
GnuPG
Paket.
| 2005 |
|---|
Das EU-Parlament hat am 14.
Dezember mit großer Mehrheit einer
Vorratsdatenspeicherung
von bis zu zwei Jahren zugestimmt.
Werner
Koch, der "Vater" von
GnuPG, hat das Projekt
gpg4win
angekündigt. Es soll GnuPG mit Zusatztools unter Windows
leicht installierbar machen und das mittlerweile veraltete
GnuPP
ablösen.
Der Bundesrat hat am 23. September
einen
Entwurf
eines Gesetzes zur Änderung des BDSG beschlossen.
Die Länder Niedersachsen
und Hessen haben im Bundesrat einen
Gesetzesantrag zur Änderung des BDSG eingebracht.
Ziel ist es,
den
Schwellenwert zur Bestellpflicht eines Datenschutzbeauftragten von
bisher fünf auf 20 Arbeitnehmer anzuheben. Gleichzeitig soll
gesetzlich
klargestellt werden, dass externe Datenschutzbeauftragte auch von
Berufsgeheimnisträgern bestellt werden können.
Das BSI hat den ersten
Bericht
zur Lage der
IT-Sicherheit in Deutschland vorgestellt. Demnach werden die
Bedrohungen durch IT-Schädlinge in Form von Computerviren,
-würmern und
Spam in Zukunft weiter ansteigen.
Bundesinnenminister
Schily hat heute (18.8) den
"Nationalen
Plan zum Schutz der Informationsinfrastrukturen" (NPSI)
vorgestellt.
Für
September 2005 wurde
freenigma,
eine Server-basierte Lösung zur zentralen, transparenten
Verschlüsselung und digitalen Signatur von E-Mails, als
direkte Konkurrenz zu
PGP
Universal aus dem
GnuPG Umfeld angekündigt.
Der
Deutschlandfunk hat am
15. Juli 2005 einen interessanten Bericht
"Spuren
im Netz" (10 MByte MP3) gesendet. Dauer: 44 Minuten.
Eine
Webseite
mit Informationen über Internet-Sicherheit für Kinder
gibt es im Rahmen der Initiative "
Deutschland sicher im
Netz".
|
Das |
Das
Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
hat die CD-ROM
BOSS
(BSI OSS Security Suite)
vorgestellt. Damit sollen Unternehmen und Behörden beim
Aufspüren von Sicherheitslücken
unterstützt
werden.
Das
Bundesamt
für
Sicherheit in
der Informationstechnik (BSI)
hat die Studie
Antispam-Strategien –
Unerwünschte E-Mails erkennen und abwehren
vorgestellt. IT-Verantwortliche erhalten darin einen Überblick
über alle Aspekte zur Entwicklung einer individuellen
Antispam-Strategie.
PGP
9 ist in einem
öffentlichen
Beta-Test
verfügbar. Bemerkenswert ist der
Verzicht auf Plugins für E-Mail Progarmme und die
Einführung einer Proxy basierten Lösung vergleichbar
mit
GPGrelay.
Der Proxy "versteht" SMTP, POP3, IMAP, Lotus und MAPI.
Die
Firma
PGP
Corp.
hat heute
bekannt
gegeben,
dass sie das deutsche Unternehmen
Glück
und Kanja
Technology AG (Hersteller der
CryptoEX Produktlinie) erworben hat.
Das
OLG
Karlsruhe hat das erste
Urteil
zum Thema E-Mail Unterdrückung
gefällt. Wegen der Besonderheiten (wiss. Mitarbeiter einer
Universitäten) ist dieses Urteil nicht nur für
Unternehmen sondern auch für Universitäten und
Wissenschaftseinrichtungen von Bedeutung.
| 2004 |
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Das
BSI
bietet auf seiner Internetseite neu drei
IT-Grundschutz-Profile
für kleine, mittlere und große Unternehmen an. Ziel
ist die Erstellung
von IT-Sicherheitsprofilen anhand von beispielhaften Szenarien.
Das
SANS
hat die aktuelle Version 5.0
der
TOP
20 Sicherheitslücken
für Windows
und Unix veröffentlicht. In dem Dokument werden
sowohl die
Sicherheitslücken als auch die Gegenmaßnahmen
beschrieben.
Ab
sofort kann von der Homepage
der Fa.
PGP
Corp.
die deutsche
Version
PGP
8.1 Freeware
heruntergeladen werden.
Das neue
Telekommunikationsgesetz
(TKG) ist am 26.6.2004 in Kraft getreten. In den Bereichen
Fernmeldegeheimnis (§§ 88-90), Datenschutz
(§§
91-107) und Überwachung (§§ 88-115)
gibt es
doch
etliche Veränderungen.
| 2003 |
|---|
Der Deutsche Bundestag hat am 14.11.2003 Herrn Peter Schaar zum neuen Bundesbeauftragten für den Datenschutz gewählt (Ja: 347, Nein: 227, Enthaltung: 4, Ungültig: 6).
Das
BSI
hat
ein
Durchführungskonzept
für Penetrationstests
vorgestellt. Neben Organisation und Durchführung von
Penetrationstests werden die rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt.
Das
BSI
hat
den
Leitfaden
IT-Sicherheit
("Grundschutzhandbuch
light") vorgestellt. Er gibt einen kompakten und
allgemeinverständlichen Überblick über die
wichtigsten
IT-Sicherheitsmaßnahmen.
PGP
Corp.
stellt mit
PGP
Universal ein neues Produkt zur
serverbasierten
Verschlüsselung vor. Erste Eindrücke finden Sie hier.
David Harris, der Autor von
Pegasus
Mail, hat ein
interessantes
White
Paper zum Thema SPAM (in
englischer
Sprache) veröffentlicht.
Das
BKA
hat
einen interessanten Bericht über
"Account-Missbrauch im Internet"
vorgelegt. Die
Einblicke in Ermittlungsarbeit und Täterprofile sind spannend.
Mit
Heise
Security bietet der Heise Verlag
ab sofort aktuelle und kompakte
Informationen zum Thema IT-Sicherheit.
Das
Max-Planck-Institut
für
Strafrecht hat am 15. Mai
gemeinsam mit dem
Bundesministerium
der
Justiz
das langerwartete Gutachten zur Praxis der Telefonüberwachung
vorgestellt. Die
Zusammenfassung
der wichtigsten Erkenntnisse und Schlussfolgerunen ist
verfügbar.
Laut einer
Meldung
im Heise-Newsticker haben die
Bündnisgrünen
Peter Schaar,
selbst grünes Parteimitglied und ehemaliger stellvertretender
Landesdatenschützer
in Hamburg, als neuen Bundesbeauftragten für den Datenschutz
vorgeschlagen.
Ab dem 14. März 2003
ist
PGP
8 in
deutsch
verfügbar. Auch die Freeware Version gibt es dann in deutsch.
Die
Lizenzschlüssel
der englischen Version gelten auch für die deutsche Version.
Veridis
stellt unter dem Namen
FileCrypt
eine kommerzielle PGP-Kommandozeilen Version vor. Philip Zimmermann
sagt seine
Meinung
dazu.
| 2002 |
|---|
Das
Bundesamt
für Sicherheit in der
Informationstechnik stellte eine
neue Web-Seite mit Informationen
für Bürger vor:
Ins
Internet -
mit Sicherheit! Dort finden sich
Informationen, Anleitungen und
Hinweise auf nützliche Software.
Radiospot
(.mp3)
Neufassung des
Bundesdatenschutzgesetzes
(Stand:
28.8.2002) im BGBl. I S. 66 veröffentlicht.
PGP 8 ist verfügbar!
Die
Freeware
Version kann hier
heruntergeladen werden.
Utimaco
stellt den "elektronischen Safe"
Safeguard Private Disk
vor.
Die Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten wurde am 31. Mai 2002 im Bundesrat auf den Weg gebracht (Stand: 8.8.2002).
Ab 1.7. muss die Steuernummer
auf Rechnungen angegeben werden. Eine
Anfrage
an den
BfD.
(12.8.2002)
GNU Privacy Projekt (
GnuPP)
Version 1.1.
Erste
Eindrücke von der
neuen Version (Stand 8.9.2002).
Am 28. Februar 2002
hat das
Innenministerium
Baden-Württemberg den
40. Hinweis zum Datenschutz
für private Unternehmen und Organisationen
veröffentlicht.
Themenschwerpunkte sind Videoüberwachung und
Datenübermittlung ins Ausland.
Das Bundesministerium der
Justiz hat im
Bundesgesetzblatt
das komplette
Bürgerliche Gesetzbuch
in der ab 1. Januar
2002 geltenen Fassung neu veröffentlicht. Eine nur-lese
Version
ist als PDF-Datei (300 Seiten, 1,3 MB) frei verfügbar.
| 2001 |
|---|
Am 21. Dezember ist das neue Elektronischer Geschäftsverkehr-Gesetz (EGG) in Kraft getreten. Hier finden Sie erste Hinwiese zur Umsetzung des neuen Teledienstegesetzes und den Gesetzestext (als PDF).
Nachdem
Rasterfahndungsmaßnahmen wieder aktuell sind, alle
wichtigen Informationen für den DSB und eine Zusammenstellung
der wichtigsten Rechtsgrundlagen (PDF-
Version:
2) in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift
DuD.
Beschluss des Deutschen Bundestages zu "Open Source" vom 9. November 2001.
Das BDSG 2001 ist im Bundesgesetzblatt (BGBl I, S. 904) am 22. Mai 2001 veröffentlicht worden und am 23. Mai in Kraft getreten. (PDF-Version)
Zuletzt geändert am 28. August 2010 von Rainer W. Gerling